Männer-
gesangverein

St. Gregorius

Eschweiler-Röhe

nach Hausewas wir so vorhabenSänger und Vorstandwas andere so über uns schreibenwas bisher so warmit uns redender Rest der Welt

Berichte zum 140-jährigen aus der örtlichen Presse.

Eschweiler Zeitung, 02.06.2001
Eschweiler Zeitung
, 12.06.2001
Eschweiler Nachrichten, 13.06.2001
Eschweiler Zeitung, 12.09.2001
Eschweiler Zeitung, 13.09.2001
Eschweiler Zeitung, 14.09.2001
Eschweiler Nachrichten, 17.09.2001
Eschweiler Zeitung, 17.09.2001
Eschweiler Zeitung, 22.09.2001
Eschweiler Zeitung, 24.09.2001
Super Mittwoch, 03.10.2001


Eschweiler Zeitung, 02.06.2001

MGV St. Gregorius Eschweiler-Röhe, alle 28 Sänger

Startet in die Feierlichkeiten zu seinem 140-jährigen Bestehen mit einem Freundschaftssingen am 10. Juni: der MGV St. Gregorius Röhe

17 Chöre stimmen auf den runden Geburtstag ein

MGV St. Gregorius Röhe veranstaltet großes Freundschaftssingen in der Mehrzweckhalle - Festwochenende

Eschweiler. Mit einem großen Freundschaftssingen stimmt sich der MGV St. Gregorius auf seinen 140. Geburtstag ein: Am Sonntag, 10. Juni, werden ab 11 Uhr 17 befreundete Chöre in der Mehrzweckhalle an der Grundschule Röhe ihre Stimme erheben. Der MGV-Vorsitzende Heinz-Willi Schiffeler übernimmt die Moderation des Konzertes.

Folgende Chöre haben ihre Teilnahme an diesem Hochgenuss für Freunde der Chormusik zugesagt: die Chorgemeinschaft Sangeslust Dürwiß, MGV Lohn und Liederkranz Weisweiler, der Frauenchor der Pfarre St. Antonius Röhe, der MGV Cäcilia Hastenrath, der Kirchenchor der Pfarre St. Bonifatius Dürwiß, die Chorgemeinschaft MGV Liederkranz Bohl-Volkenrath und RWE-Männerchor Weisweiler, der Mariadorfer Frauensingkreis Alsdorf, der Kirchenchor der Pfarre St. Geogrius St. Jöris, der MGV Broicher-Siedlung, der Frauenchor St. Jöris, der Rheinbraun-Chor, die Städtische Musikgesellschaft und das Männer-Quartett Harmonie Nothberg.

Die Feierlichkeiten zum runden Geburtstag des MGV St Gregorius münden in das Festwochenende am 22. und 23. September. Dann stehen ein Festhochamt und ein Konzert zum "140-Jährigen" auf dem Programm, das von der Eschweiler Zeitung präsentiert wird. (pan)

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Eschweiler Zeitung, 12.06.2001

15 Chöre bringen dem 140-Jährigen ihr Ständchen

Der Röher MGV feiert

Eschweiler. Nicht viele Chöre können auf eine 140 jährige Geschichte zurückblicken, was das Jubiläum des Männergesangvereins "St. Gregorius" Röhe zu etwas ganz besonderem macht. Dementsprechend groß feierten die Röher Musiker am Sonntag ihren Jahrestag mit einem Freundschaftssingen der besonderen Art, denn sage und schreibe 15 Chöre, darunter auch einige Premieren in Röhe; brachten ihren Freunden vom MGV "St. Gregorius" Röhe Ständchen.
Egal, ob Chansons, Frühlingslieder, klassische Stücke von Brahms, Mozart oder Schubert oder auch Musical-Parts - das Programm am Sonntagmittag in der Mehrzweckhalle gestaltete sich breit, so dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Den Auftakt machten natürlich die 28 aktiven Sänger des MGV "St. Gregorius" Röhe unter der Leitung von Rolf Besse mit Fischers "Der kleine David". Für unterhaltsame Stunden sorgten im Verlauf die Chorgemeinschaft MQ-Sangeslust 1906 Dürwiß, MGV 1920 Lohn und MGV Liederkranz 1927 Weisweiler unter der Leitung von Günter Winterscheidt, der Frauenchor der Pfarre St. Antonius Röhe sowie der Kirchenchor St. Bonifatius Dürwiß, beide unter der Leitung von Franz Surges, mit klassischen Chorstücken. Während der MGV Cäcilia Hastenrath 1858 mit Chorleiter Achim Prinz bekannte Chansons und Spirituals darbot, präsentierte die Chorgemeinschaft MGV Liederkranz 1888 Bohl-Volkenrath, RWE- Männerchor 1953 Weisweiler, geleitet von Markus Platzbecker, drei kroatische Volkslieder von Amold Kempkens. Jubiläumschorleiter Rolf Bässe hatte neben seinen Röher Chor noch zwei weitere Auftritte mit dem Mariadorfer Frauensingkreis 1988 Alsdorf und dem MGV Broicher Siedlung 1971 Alsdorf und erntete ebenso großen Applaus von den zahlreichen Besuchern wie der Kirchenchor St. Georgius aus St. Jöris und der St. Jöriser Frauenchor unter der Leitung von Hermann Josef Büttgen. Mit einem bunten Programm aus fröhlichen Volksweisen, gesungen vom Rheinbraun-Chor Eschweiler unter der Leitung von Ernst Matthias Simons, der Städtischen Musikgesellschaft Eschweiler, dirigiert von Horst Bereits, und dem Männerquartett "Harmonie" aus Nothberg, geleitet von Margarete Wegener, endete ein äußerst kurzweiliger Jubiläumsmit tag in der Röher Mehrzweckhalle und es konnte zum inoffiziellen, aber nicht minder wichtigen Festteil übergehen. MGV "St. Gregorius"-Vorsitzender Heinz-Willi Schiffeler bedankte sich bei den auftretenden Chören mit Erinnerungsurkunden und blickte zusammen mit seinem Jubiläumschor schon voller Vorfreude dem Konzertabend in der Festhalle Kinzweiler; der im September stattfinden wird, entgegen. (vr)

MGV St. Gregorius Eschweiler-Röhe 18 von 28 Sängern
Der MGV "St. Gregorius" Röhe unter Leitung von Rolf Besse freute sich über zahlreiche Ständchen zum runden Geburtstag, stimmte aber auch selbst einige Lieder an. Foto: Volker Rüttgers

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Eschweiler Nachrichten, Mittwoch, 13.06.2001

Freundschaftssingen zum 140-jährigen Bestehen des MGV St. Gregorius.

Zum Chorjubiläum kamen viele Freunde.

Eschweiler (dmü).
15 befreundete Chöre nahmen am Freundschaftssingen des Männergesangverein (MGV) St. Gregorius Röhe in der Röher Mehrzweckhalle teil. Anlass war das 140-jährige Bestehen des Chores.
Die 28 aktiven Sänger des MGV Röhe eröffneten unter der Leitung von Chorleiter Rolf Besse das liebevoll gestaltete Programm mit dem Stück "Der kleine David". Die Chorgemeinschaft Männerquartett Sangeslust Dürwiß, MGV Lohn und MGV Liederkranz Weisweiler unter der Leitung von Günter Winterscheidt präsentierte die Lieder "Frühlingsgruß", "Kleines Frühlingslied" und "Abendfrieden". Auch der Frauenchor der Pfarre St. Antonius Röhe unter der Leitung von Franz Surges begeisterte mit seinen Darbietungen. Franz Surges leitete ebenfalls den Kirchenchor St. Bonifatius Dürwiß, der mit Stücken wie "Das Morgenrot" oder "Geh aus mein Herz" zu überzeugen wusste. Auch die Präsentation des MGV Cäcilia Hastenrath unter der Leitung von Achim Prinz kam mit "La Campanella" oder "Chanson d amour" gut an.
Weiterhin überzeugten der Kirchenchor St. Georgius St. Jöris und der Frauenchor St. Jöris unter der Leitung von Hermann-Josef Büttgen, der Rheinbraun-Chor Eschweiler mit Ernst Matthias Simons, die Städtische Musikgesellschaft Eschweiler, das Männerquartett Harmonie Nothberg mit Chorleitern Margarete Wegener, die Chorgemeinschaft MGV Liederkranz Bohl-Volkenrath/RWE-Männerchor Weisweiler sowie die beiden Alsdorfer Chöre Mariadorfer Frauensingkreis und MGV Broicher Sied-lung.

Urkunde als Erinnerung

Der MGV St. Gregorius Röhe war stolz darauf, dass so viele befreundete Chöre den Auftakt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten Bestehens so unterstützten. Vorsitzender Heinz-Willi Schiffeler überreichte jedem Chor eine Erinnerungsurkunde als Dank.
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Eschweiler Zeitung, Mittwoch, 12.09.2001

Lehrer Severin Vogler hob nicht nur Gregorius-Chor aus der Taufe

Anfänge im Jahr 1853 - Differenzen mit der Pfarre schadeten nicht

Der Männergesangverein St, Gregorius Eschweiler-Röhe, eine im kulturellen und gesellschaftlichen Leben des Ortes beliebte und bedeutende Chorgemeinschaft, feiert in diesem Jahr ein seltenes und würdigenswertes Jubiläum: 140 Jahre Männerchorgesang - und das ohne ein einziges Jahr der Unterbrechung - sind eine Leistung, die die Sänger mit Stolz und Genugtuung erfüllt, zumal sie damit der mit Abstand älteste Röher Ortsverein sind. Und der erste überhaupt, der in der Geschichte der 1845 gegründeten Pfarre St. Antonius schriftlich erwähnt ist. Die Eschweiler Zeitung präsentiert das Jubiläumskonzert am Samstag, 22. September. Simon Stump hat für unsere Zeitung die Chronik zusammengefasst.

Eschweiler. "Im Juli 1853 bildete ich unter Mitwirkung des Herrn Pfarrers Johnen aus sangeslustigen jungen Leuten ein Kirchenchor, der neben dem Kirchengesange auch den weltlichen Gesang pflegte und diesen in Konzerten zur Anwendung brachte", schrieb der Gründer Severin Vogler, damals Lehrer an der zweiklassigen Röher Elementarschule, anlässlich des 50-jährigen Bestehens in einem erhaltenen Brief an den langjährigen Chorleiter Johann Conrads.

Ganze 36 Jahre wirkte der Gründer als Leiter des Chors

Der beliebte Lehrer Vogler leitete den Männerchor, der sich zunächst "Kirchengesangverein zu Röhe" nannte, bis 1889. "Herrlicher Kirchengesang und wohlgelungene Konzerte machten den Röher Gesangverein weithin berühmt", schrieb Vogler.

Ein neuer Name und eine schriftliche Satzung

"Zur höchsten Blüte kam der Verein, als Herr Vikar Esser vom Jahre 1861 an Präses des Vereins war.

Damals (1861) wurde der Verein auch umgetauft auf den Namen "Gregorius-Verein", und wurden die bisher mündlichen Statuten in schriftliche umgewandelt. Diese Jahreszahl ist dann später auch verbindlich für alle Vereinsjubiläen.

Severin Vogler, zuletzt Lehrer an der inzwischen auf sechs Klassen angewachsenen Röher Volksschule, war wohl eine der markantesten Persönlichkeiten in der Geschichte der Pfarre, der Schule und des Männerchores, ein für das kulturelle Leben des Dorfes unersetzlicher Mann, dem hohe Anerkennung und Respekt entgegengebracht wurden.

Neben dem Kirchenchor gründete er unter anderem einen Knabenchor - Nachwuchs für seinen Männerchor - und für die Lehrerschaft der Umgebung das "Eschweiler Lehrer-Musikkränzchen", ein beliebtes kleines Amateurorchester. Als sich 1856 die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft bildete, wählte man Mitgründer Vogler zu ihrem ersten Vorsitzenden; er bekleidete dieses Amt dann bis zu seinem Abschied aus Röhe. Seine 36-jährige Tätigkeit als: Chorleiter und Organist war grundlegend für die Weiterentwicklung des Chores und maßgebend für seine Nachfolger.

1889, nachdem Vogler als Hauptlehrer nach Broichweiden berufen worden war, übernahm der bisherige Küster und Vizedirigent Hubert Bertrams auch die Organistenstelle in St. Antonius und wurde mit der Leitung des "Gregorius Vereins" beauftragt, den er bis zu seinem Tod im Jahr 1908 im Geiste seines großen Lehrmeisters zielbewusst und erfolgreich führte.

Die Berufung des Nachfolgers brachte den Chor an den Rand einer schweren Vereinskrise. Der Chor votierte erneut für einen Sänger aus eigenen Reihen, den Vizedirigenten Johann Conrads, der zwar Autodidakt war, aber über hohe musikalische Kompetenz, Ausstrahlungskraft und. pädagogisches Geschick verfügte.

Der Röher Pfarrer Hubert Hintzen entschied sich jedoch für den Kirchberger Organisten Arnold Fehr, worauf der "Gregorius Verein" auf den Kirchengesang verzichtete und Conrads zu seinem Dirigenten wählte.

Gegen den Widerstand des Pfarrers wählte der Chor den bisherigen Vizedirigenten Johann Conrads als Nachfolger von Hubert Bertrams zu seinem Leiter, eine gute Wahl, denn Conrads führte die Sängergemeinschaft in neue Höhen.

Weit über 50 Sänger bei den Jubiläumskonzerten

Eine gute Wahl, wie sich zeigen sollte! Sensibilität für feinsinnige Werkgestaltung, Ausstrahlungskraft, verbunden mit pädagogi schem Geschick, die straffe Chorführung des neuen Leiters und die für ihn typische textorientierte Einstudierung insbesondere balladenhafter Chöre und Volksliedbearbeitungen leiteten eine Epoche hervorragender Konzerte und Sängerfeste ein.

Hervorzuheben sind dabei die beiden großartigen Vereinsjubiläen von 1911 und 1921 mit weit über 50 aktiven Sängern.

Die Konkurrenzgründung lebte nicht lange

Weniger Erfolg und nur eine kurze Lebensdauer waren dagegen dem neuen Kirchenchor "St. Cäcilia Röhe" beschieden, den Pfarrer Hintzen 1908 mit seinem Organisten Arnold Fehr gegründet hatte. Nach etwas mehr als einem Jahrzehnt löste sich. der Verein wieder auf, und der Röher "Sängerkrieg" wurde mit einem Kompromiss einvernehmlich beendet.

Der "Gregorius Verein" behielt seinen gewählten Dirigenten, nannte sich jetzt aber "St. Gregorius Kirchenchor" und erkannte Pfarrer Hintzen als Präses und ersten Vorsitzenden an, während Arnold Fehr bis zu seiner Pensionierung 1933 den Küster und Organistendienst in der. Pfarre versah.

Nebendem von der Eschweiler Zeitung präsentierten Festkonzert; einem Freundschaftssingen und einem Festgottesdienst gewährt der MGV St. Gregorius von Freitags 14. September; bis Samstag, 22: September, mit einer Ausstellung in den Räumen der Röher Raiffeisen-Bank einen Blick in seine über 140-jährige Geschichte. Alle Mitbürger sind für den kommenden Freitag, 18 Uhr, zur feierlichen Eröffnung eingeladen.
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Eschweiler Zeitung, Donnerstag, 13.09.2001

Trotz Gleichschaltung hielt der Chor zu - seiner Pfarre

St. Gregorius sang weiter zu kirchlichen Festen - Bedeutende Dirigenten verpflichtet - Rückblick, zweiter Teil

Sein - offiziell - 140-jähriges Bestehen feiert der Männergesangverein St. Gregorius in Röhe. Im ersten Teil unseres Blicks in die Geschichte der Sängergemeinschaft bericheten wir von den ersten Jahren nach der Gründung, in denen der Chor schließlich unter seinem Dirigenten Johann Conrads sein volles Leistungsvermögen entfaltete. Die EZ präsentiert das Jubiläumskonzert am Sams tag, 22. September. Simon Stump hat für unsere Zeitung die Chronik zusammengefasst.

Eschweiler. Wegen seines fortgeschrittenen Alters, vermutlich aber vor allem, um erneute Personaldebatten um die Besetzung der vakanten Küster- und Organistenstelle zu vermeiden, bot Johann Conrads zum 1.9.1933 den Rücktritt von seinem Amt an. Der Chor schlug wiederum einen seiner Sänger vor, den Vizedirigenten Theodor Keusgen, der zunächst die Aufgabe auch übernehmen wollte, dann aber zugunsten eines examinierten Kirchenmusikers verzichtete.

Nachdem für einige Jahre Ehrendirigent Johann Conrads noch einmal die Leitung des St.-Gregorius-Chores übernommen hatte, übernahm 1950 mit Heinrich Zander ein "waschechter Röher Junge" das Amt des Dirigenten.

Berufen wurde der 19-jährige Absolvent des Aachener Gregoriushauses, Organist und Musiklehrer Heinrich Huhn, ein Kirchenmusiker von Rang, wie sich schon bald herausstellen sollte. Musikalisch außergewöhnlich begabt, dynamisch und souverän, setzte dieser junge Chorleiter in den leider nur sieben Jahren seiner Tätigkeit neue musikalische Akzente und forderte den Chor auf vielfache Weise. Erwähnt seien nur das gelungene Jubelfest am 18. und 20. Juli 1936 zum 75-jährigen Bestehen mit Überreichung der Silbernen Zelter-Plakette und einer bis dahin für Röhe beispiellosen Festfolge, die Aufführung beliebter Operetten und die Gründung eines bald über die Grenzen des Ortes hinaus bekannten Männer-Doppelquartetts, hervorragende Platzierung bei Wertungssingen - allesamt Erfolge seines konsequenten Schaffens.

Mit der radikalen Veränderung der politischen Verhältnisse 1933 geriet auch der "St. Gregorius Kirchenchor" in die Zwänge der NS-Diktatur und wurde wie alle anderen Vereine der so genannten "Gleichschaltung" unterworfen. Um einem Auftrittsverbot für Kirchenchöre bei weltlichen Konzerten zu entgehen, trat der Chor auf Anraten des Ortspfarrers Heinrich Lützeler dem Deutschen Sängerbund bei, nachdem er seinen Namen in "St. Gregorius Gesangverein" geändert und der Pastor auf den Vorsitz verzichtet hatte. Einem weltlichen Gesangverein war es gestattet, auch im kirchlichen Raum geistliche Chorwerke vorzutragen. An Stelle des Pfarrers fungierte von jetzt an der 2.Vorsitzende Josef Keusgen als "Vereinsführer", der Dirigent als "Chorführer", wie das im Nazi-Sprachgebrauch nun offiziell hieß. Ein Vorstand durfte nicht mehr gewählt werden, sondern müsste vom "Vereinsführer" nach eigenen Vorstellungen ernannt und in jedem Falle von der NS-Ortsgruppenleitung in Eschweiler genehmigt werden.

Intern jedoch blieb alles beim alten, Pfarrer Lützeler - inoffiziell natürlich - geistlicher Präses, und ganz Röhe war froh, seinen Kirchenchor und - damals im Ort einzigen - Männerchor behalten zu können.

Eine glückliche Hand bewies der Männergesangverein St. Gregorius auch, als er den erst 19-jährigen Heinrich Huhn als Dirigenten holte, der aber nach sieben Jahren zum Kriegsdienst einberufen wurde und danach nicht wieder nach Röhe zurückkehrte.

1940 wurde Heinrich Huhn zum Kriegsdienst einberufen; er kehrte nach Kriegsende nicht mehr nach Röhe zurück. Für ihn sprang trotz seines Alters Ehrendirigent Johann Conrads noch einmal in die Bresche und ermöglichte so auch das Weiterbestehen des Chores während der schweren Kriegs- und Nachkriegsjahre. 1950 trat er nach insgesamt 35 Jahren endgültig von seinem Dirigentenamt zurück, das nun von dem Organisten und Musiklehrer Heinrich Zander, einem "waschechten Röher Jungen", übernommen wurde. Dieser, wie seine Vorgänger musikalisch außerordentlich begabt, entwickelte sich schnell zum idealen Chorleiter und Partner für "seine Gregorianer", denen er in seiner lebensfrohen Art menschlich und emotional verbunden war wie kein Dirigent vor oder nach ihm.

Aufbauend auf dem musikalischen Erbe seines Vorgängers Johann Conrads, von dem er Bewährtes übernahm und fortführte, leitete und prägte er zunehmend den Chor in seinem persönlichen Stil und erarbeitete konsequent neue, anspruchsvolle Chorliteratur, vor allem auch zeitgenössischer Komponisten. Seine Liebe galt dem Gregorianischen Choral, der, meisterhaft vorgetragen, die Gestaltung der Liturgie in der Pfarrkirche und viele Chorkonzerte bereicherte.

29 Jahre leitete Heinrich Zander den MGV "St. Gregorius", der nach Auflösung des Röher MGV "Liedertafel" durch eine Reihe von sangeskräftigen Sängern dieses Chores spürbar verstärkt wurde. Im Rahmen langfristiger Planung von Gemeinschaftskonzerten mit renommierten Chören formte er seinen Chor zu einem leistungsstarken, homogenen Klangkörper und schärfte zunehmend den Sinn für saubere Intonation und Klarheit der Harmonien, für Sensibilität und Wärme im Vortrag auch des schlichtesten Volksliedes. Glanzvolle Höhepunkte seiner Amtszeit waren das große Dorffest anlässlich des Jubiläums zum 100-jährigen Bestehen des Chors im August 1961, Konzertreisen, u.a. nach Schenna/Merarn, und schließlich 1978 der l. Preis bei einem internationalen Sängerwettstreit in Raeren, dessen Verleihung ein belgischer Musikkritiker in der Tagespresse wie folgt kommentierte: "Chor und Dirigent bildeten eine faszinierende Einheit. Ein nahezu perfekter Chor!"

Ein Jahr darauf starb der beliebte Chorleiter plötzlich nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von erst 57 Jahren - ein Verlust, der den MGV "St. Gregorius" aufs schwerste traf. Heinrich Zander hinterließ ein großes Repertoire geistlicher und weltlicher Chorwerke, von denen viele auch heute noch die Sänger und ihre Zuhörer erfreuen.

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Eschweiler Zeitung, Freitag, 14.09.2001

Mit Kompetenz der Tradition verbunden, Neuem auf geschlossen

Hohe Auszeichnungen für die Röher Sänger

Ein ganzes Jahr feierte der Männergesangverein St. Gregorius vor 15 Jahren sein "kleines" Jubiläum zum 125-jährigen Bestehen, jetzt steht das von der EZ präsentierte Jubiläumskonzert zum 140-jährigen Bestehen an. Mit diesem dritten Teil beschließen wir den Rückblick auf die Geschichte des verdienstvollen Chores.

Eschweiler. Zum "kleinen" Chorjubiläum, zum 120-jährigen Bestehen, verlieh der Diözesan-Cäcilienverband 1981 dem Chor die Palestrina-Medaille für besondere Verdienste zur Förderung der Kirchenmusik. Bei dieser Gelegenheit leitete der neue Chorleiter, Kantor Franz Surges, sein erstes großes Festkonzert - ein voller Erfolg für ihn und seinen Chor. In die Zeit seiner Stabführung von 1980 bis 1989 fällt das Jubeljahr 1986.

Festchor glänzte bei Jubiläumskonzerten

Ein ganzes Jahr lang feierte der MGV "St. Gregorius/Kirchenchor", so der neue offizielle Namen seit 1961, sein 125-jähriges Bestehen mit einer Fülle von großartigen Veranstaltungen. In regelmäßigen Abständen gestalteten befreundete Chöre aus der Nachbarschaft in der Röher Pfarrkirche einen festlichen Gottesdienst. Der Festchor selbst glänzte in einem Kirchenkonzert zur Passionszeit und in einem weltlichen Jubiläumskonzert in der Aula der Hauptschule Stadtmitte.

Die große Sängerfahrt bleibt unvergessen

Zum Ausklang des Festjahres gestaltete der Chor mit dem "Nostalgie-Konzert" ein kulturhistorisch interessantes Unterfangen mit einem Querschnitt durch das gesamte musikalische Schaffen des Chores seit seiner Gründung.

Zauberhafte Klangmalereien von Brahms und Tschaikowski, von Franz Surges auf dem Klavier meisterhaft interpretiert, lockerten das Konzert auf.

Dass zur Feier eines so bedeutenden Jubiläums auch eine große Sängerfahrt gehört, versteht sich am Rande: Bad Feilnbach am Wendelstein war Ziel einer fünftägigen erlebnisreichen Reise.

Chorleiter seit 1989, als der MGV "St. Gregorius" sein Mandat als Kirchenchor zurückgab - ohne indes auf die Pflege geistlichen Liedgutes und seine Aufführung bei Kirchenkonzerten und Gottesdiensten zu verzichten - waren Leo Maaßen ( 1990 -1992), Ralf Schmitz (1992/93) und Peter Nevelstein (1993 - 1995).

Auch der "Neue" zeigt seine Handschrift

Seit November 1995 leitet Chordirektor ADC Rolf Besse den MGV "St. Gregorius". Ein umfangreiches Repertoire von Chorwerken verschiedener Stilepochen, Alte Meister wie moderne Bearbeitungen deutscher Volkslieder, Chöre der Romantik wie Folklore aus aller Welt, kurz, eine gelungene Mischung aus Tradition und Neuerung, lassen schon nach wenigen Jahren seine musikalische Handschrift und seine Lust am persönlichen Ausdruck deutlich erkennen.

Mit sicherem Gespür für Interpretation von Text und Musik, für Intonationsreinheit und ausgeglichenen Chorklang hat er das musikalische Niveau des Röher Männerchores nicht nur halten, sondern heben können.

Den Beweis dafür erbrachte die Teilnahme am Zuccalmaglio-Volkslieder-Wettbewerb des Sängerbundes NW im vergangenen Jahr, die für Chor und Leiter ein großer Erfolg wurde durch die Verleihung der Zuccalmaglio-Medaille, verbunden mit dem Titel "Volkslied-Leistungschor".

Dem Heimatort stets verbunden

Bleibt noch zu erwähnen, dass auch nach 140 Jahren der MGV "St. Gregorius" zu seiner traditionellen Verpflichtung steht, den Menschen seines Heimatortes Röhe, aber auch darüber hinaus, mit Musik, Gesang und geselligen Veranstaltungen immer wieder Freude und damit neue Lebenskraft zu schenken.

Mit dem Gründer Severin Vogler
begann die Reihe bedeutender
Dirigenten, die den Männergesang-
verein. St. Gregorius in Röhe zu
Höchstleistungen führten.
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Eschweiler Nachrichten, Montag, 17.09.2001

Männergesangverein St. Gregorius stellt in der Raiffeisenbank Röhe aus

Chor stellt seine 140-jährige Geschichte vor

Eschweiler (dmü). Der Männergesangverein St. Gregorius Röhe feiert in diesem Jahr sein 140-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund eröffnete der Chor am Freitagabend eine Ausstellung zu seiner Geschichte in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank Röhe.

Vorsitzender Heinz-Willi Schiffeler begrüßte die Gäste, unter denen sich viele Chormitglieder befanden. "Wir möchten Ihnen mit der Ausstellung die 140 Jahre unseres Chores ein Stück näher bringen", erklärte Schiffeler den Besuchern. Er hoffte, dass durch die Ausstellung den interessierten Musikfreunden vor allem die Geschichte und die Geschicke des Chores gezeigt werden können. Viele alte Zeitungsartikel und Fotos schmücken die Ausstellung, die rund sieben Generationen Sängern vereint. Besonderen Wert legte der Chor bei der Wahl der Ausstellungsstücke darauf, einen Querschnitt aus jeder Epoche zu zeigen. Die Bilder und Berichte arbeiten die verschiedenen Zeitspannen aus allen Generationen auf.

Dank an Raiffeisenbank

Heinz-Willi Schiffeler bedankte sich vor allem bei der Raiffeisenbank, die dem Männergesangverein die Räumlichlkeiten für die Ausstellung in Röhe zur Verfügung stellt. Der Vorstandssprecher Johannes Gast freute sich, die Ausstellung die noch bis zum 22. September sehen sein wird, in der Raiffeisenbank zeigen zu können. Um der Eröffnung einen entsprechenden Rahmen zu geben sang der Chor zur Unterhaltung der Besucher die Lieder "Im Abendrot" von Franz Schubert sowie "Im Dorf, da geht Glocke" aus der Bretagne.


Der Männergesangverein St. Gregorius Röhe eröffnete am Freitag seine Ausstellung in der Raiffeisenbank Röhe aus Anlass seines 140-jährigen Bestehens. Foto: Desiree Müller

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Eschweiler Zeitung, Montag, 17.09.2001

Sieben Generationen prägten in 140 Jahren das Röher Chorleben

Ausstellung in der Raiffeisenbank gibt Einblick in die Geschichte

Eschweiler. Anlässlich seines 140-jährigen Bestehens hat der Männergesangverein St. Gregorius Röhe seine lange Geschichte in einer Ausstellung dokumentiert. Mit einer kleinen Feierstunde in der Raiffeisenbank-Filiale in Röhe wurde diese am Freitagabend eröffnet. Bevor Vorsitzender Heinz-Willi Schiffeler das Wort ergriff, forderte er die Versammelten auf, in einer Schweigeminute der Opfer der Terroranschläge in Amerika zu gedenken.

In seiner Ansprache warf Schiffeler einen kurzen Blick zurück in die Vergangenheit des Chores, der seit 1861 ohne Unterbrechung besteht und den sieben Generationen geformt und geprägt haben. Die Ausstellung bietet einen Einblick in nahezu jede Epoche des Männergesangverein und informiert mit Fotos, Zeitungsberichten, alten Konzertprogrammen und vielen Reiseberichten über die zahlreichen Aktivitäten der Chorgemeinschaft.

Ein Ständchen durfte bei der Eröffnung natürlich nicht fehlen: Zu Ehren von Vorstandssprecher Johannes Gastreich, Filialleiter Jürgen Wernerus und Marketingleiter Friedhelm Figge, die ihre Räume für die Ausstellung zur Verfügung gestellt hatten, stimmten die Sänger unter Leitung von Rolf Besse die Stücke "Im Abendrot" von Franz Schubert und "Im Dorf, da geht die Glocke schon" aus der Bretagne an. Anschließend stießen Chormitglieder und Besucher gemeinsam auf das Jubiläum an.

Bis zum 22. September wird die Ausstellung des Chores noch zu sehen sein.. (dan)

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Eschweiler Zeitung, Samstag, 22.09.2001

Der Leistungschor gibt sich die Ehre

Heute Jubiläumskonzert des MGV Gregorius

Eschweiler. Freunde klassischer Musik sollten sich heute Abend in der Festhalle Kinzweiler einfinden: Der Männergesangverein St. Gregorius Röhe lädt anlässlich seines 140-jährigen Bestehens ab 19.30 Uhr zu einem Festkonzert ein, das von der.Eschweiler Zeitung präsentiert wird.

Neben dem MGV unter Leitung von Rolf Besse wirkt die Blasmusikvereinigung Strauch unter Leitung von Michael Hendriks mit. Zu Gehör kommen unter anderem Werke wie "Der Gondelfahrer" von Franz Schubert, "Abendfriede am Rhein" von Mathieu Neumann, "Abba Gold" von Ron Gebreges, "Total Toto" von Klaas van der Woude, "Lieder eines Lumpen" von Hermann Ophoven und "Zu Gast bei Offenbach" von Walter Tuschla.

Der MGV St. Gregorius Röhe besteht 140 Jahre ohne Unterbrechung und hat sich zu einem harmonischen und leistungsstarken Klangkörper entwickelt. Seit kurzem darf sich der Chor "Volkslieder-Leistungschor des Sängerbundes NRW e.V" nennen. Das Repertoire reicht von den alten Meistern bis zur zeitgenössischen Musik.

Der MGV bevorzugt romantische Chormusik und Kompositionen der Neuzeit; vor allem Bearbeitungen europäischer Volkslieder. Er verfügt aber genauso über ein breites Spektrum geistlicher Chorliteratur verschiedenster Stilepochen.

Die Blasmusikvereinigung Strauch wurde1953 gegründet. Das Blasorchester besteht aus 50 Musikern, 10 Musikschülern und 20 Jungmusikern. Ihr Repertoire reicht von Konzertmusik (Oper, Musical) über Kirchenmusik, Unterhaltungs- und Stimmungsmusik (vom Walzer bis zu modernem Rock) bis hin zur Festmusik.

Die Blasmusikvereinigung absolvierte bereits Konzerte u. a. im Epcot-Center in Orlando, in Washington, beim Musikfestival in Petersburg sowie in der Lüneburger Heide. (irmi)


Eschweiler Zeitung, Samstag, 24.09.2001

Schuberts Romantik trifft auf modernen Pop

Jubiläumskonzert des MGV "St. Gregorius" begeistert das Auditorium - Blasmusik als Kontrast zum Gesang

Natürlich war das über zweistündige Festkonzert des Männergesangvereins "St. Gregorius" Eschweiler-Röhe in der voll besetzten Kinzweiler Festhalle ein voller Erfolg. Anlässlich des 140-jährigen Bestehens hatte der erfolgreiche Chor unter Leitung des Chordirektors Rolf Besse zudem die Blasmusik vereinigung Strauch eingeladen. So fanden sich zwei gegensätzliche Musiziergemeinschaften bei dem einzigartigen Konzert zusammen. EZ-Mitarbeiterin Elke Frohmann berichtet.

Eschweiler. Hermann Ophovens "Lieder eines Lumpen" bildeten einen begeisternden Programmpunkt des Männergesangvereins, denn die neun verschiedenen Sätze beschrieben fast lautmalerisch verschiedene Situationen oder Stimmungen nach Versen von Wilhelm Busch.

Bei der Gestaltung der einzelnen Lieder ließ sich das Publikum mühelos beispielsweise in den "Karneval", zu "Sonne, Mond und Sternen" und auch zum "Liebesglück" entführen und stellte sich den "Lumpen" schnell bildlich vor. Das abschließend der "Aachener Sängergruß" nicht fehlen durfte, versteht sich.

80 Musiker geben bei der Vereinigung den Ton an

Den musikalischen Kontrast setzte die Blasmusikvereirligung Strauch mit ihren insgesamt 80 Mitwirkenden. In der festen Besetzung musizieren sowohl die Anfänger als auch die Fortgeschrittene auf dem Instrument gemeinsam. Die Blasmusikvereinigung wirkte unter Leitung von Michael Hendriks schon bei vielen Konzertveranstaltungen im In- und Ausland mit. Die Besetzung reicht dabei von der feinen Piccolo-Flöte bis zur kräftigen Tuba.

Den Konzertauftakt machte das Blasorchester mit dem kraftvollen "Jubelissimo" von Wim Laseroms und Franz Brummerls "Egerländer Hitparade". Mit "Cream of Clapton" und "Abba Gold" von Ron Gebreges folgten zwei poppig-modernere Stücke. Die Sätze wurden lebendig gestaltet, einzelne Gruppen traten solictisch hervor. Sepp Tanzers "Bozener Bergsteigermarsch" entführte musikalisch in die Südtiroler Landschaft. Auch "Udo Jürgens live" und "Zu Gast bei Jacques Offenbach" wurde locker vorgetragen. Der Männergesangsverein begann seinen musikalischen Vortrag mit dem lyrischen "Der GondeIfahrer" von Franz Schubert. Rolf Besse, seit 1995 Chorleiter der 31 Sänger, schaffte es bei diesem Lied sofort, eine romantische Stimmung aufzubauen und damit zum empfindsameren Programmteil überzuleiten. Matthias Neumanns "Abendfriede am Rhein", rein vokal vorgetragen, wie auch A. Zedtlers "Drei Zigeuner" gestaltete der Chor spannungsgeladen und überzeugend. Zudem begleitete Dr. Norbert Brendt sicher am Klavier.

Auch in Robert Schumanns "Zigeunerleben" brachten die Sänger das Leben der fahrenden Gesellen frisch zum Vortrag. Anschließend folgten Auszüge aus zwei Opern Albert Lortzings. In einer Bearbeitung sang der Männerchor begeisternd aus "Der Waffenschmied" den Chor der Schmiedegesellen und "Chor der Jäger" aus "Undine". Rolf Besse verstand es, die Sangesfreude seines frischen Jubiläumschores musikalisch zu transportieren. Mit lange anhaltendem Applaus belohnten die Zuhörer die Sänger und Instrumentalisten.

Die Abwechslung der beiden Gruppen brachte eine musikalische Ruflockerung mit sich, eine kurzweilige Unterhaltung für das Auditorium beim Jubiläumskonzert, das von der Eschweiler Zeitung präsentiert wurde.


Super Mittwoch, Mittwoch, 03.10.2001

Fachkundige Zuhörer in der Festhalle Kinzweiler

Festkonzert zum Jubiläum

Harmonischer Klangkörper.

Eschweiler (vn). Ein Festkonzert zum 140 - jährigen Jubiläum gab am Samstag der Männergesangverein St: Greogorius Röhe in der Festhalle Kinzweiler.

Gemeinsam mit der Blasvereinigung Strauch begeisterten die Sänger zahlreiche Gäste.

Gegründet wurde der Verein 1861.

Im Laufe der Jahre hat sich der MGV zu einem harmonischen und leistungsstarken Klangkörper entwickelt. Die Bestätigung erhalten die Musiker immer wieder von fachkundigen Zuhörern. Seit dem vorherigen Jahr darf sich der Chor stolz "Volkslieder-Leistungschor des Sängerbundes NRW e.V" nennen.

Das Reportoire reicht von den alten Meistern bis zur zeitgenössischen Musik. Stücke aus der Romantik und Kompositionen der Neuzeit werden bevorzugt. Insbesondere Bearbeitungen europäischer Volkslieder. Ebenso verfügen die Röher über ein breites Spektrum von geistlicher Chorliteratur aus den verschiedensten Stilepochen. Nicht nur in Eschweiler ist der MGV St. Gregorius als Träger und Vermittler heiterer Geselligkeit und froher musikalischer Unterhaltung bekannt.

Beim Festkonzert gab der Chor Stücke wie "Die drei Zigeuner" oder "Zigeunerleben"zum Besten. Unter der Leitung von Rolf Besse brachte man Atmosphäre in die Kinzweiler Festhalle. So spielte die Blasmusikvereinigung Strauch unter der Leitung von Michel Hendriks bekannte Stücke aus der Blasmusik. Zum Abschluß wurde der "Aachener Sängergruß" gesungen. Das Jubiläum ging am Sonntag mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Antonius Eschweiler-Röhe weiter. Der Gottesdienst wurde vom MGV, sowie von der Blasmusikvereinigung Strauch gestaltet. Neue Sänger sind immer herzlich willkommen. Geprobt wird dienstags ab 20 Uhr im Vereinslokal Nickel in Eschweiler-Röhe.


Ein Festkonzert zum 140-jährigen Jubiläum gab der Männergesangverein
St. Gregorius Röhe in der Festhalle Kinzweiler. Foto:vn



 

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