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gesangverein

St. Gregorius

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Bericht zum Konzert des Sängerkreises Aachen 2005

 

Eschweiler Nachrichten, Freitag, 18. März 2005

„Zur eigenen und der Zuhörer Erbauung...“

Vorösterliches Konzert des Sängerkreises Aachen als beeindruckende Werbung für den Chorgesang

Eschweiler. Mit einem der vorösterlichen Zeit entsprechenden stilvollen Konzert in der Kirche St. Peter und Paul beschloss der Sängerkreis Aachen seinen Sängertag.

Die vielen Besucher, unter ihnen Bürgermeister der Indestadt und Schirmherr Rudi Bertram, Landrat Carl Meulenbergh sowie Domkapitular Pfarrer Peter Müllenborn bewiesen, dass „Chorgesang immer noch gefragt ist“, wie es Sängerkreis-Vorsitzender Heinz-Willi Schiffeier in seiner Begrüßung anmerkte. Und welch innere Genugtuung es den Sängerinnen und Sängern bereitete, zur „eigenen Erbauung und zur Freude der Zuhörer“ in einem Chor zu singen, verdeutlichten die dieses Kirchen-Konzert bestreitenden Eschweiler Chöre auf beeindruckende Weise mit geistlichen Gesängen unterschiedlicher Stilrichtungen.

Allen gelangen dem Kirchenraum angemessene und würdige, sichere und überzeugende Darbietungen, in einem sauber abgestimmten Klangvolumen und mit feinen dynamischen Akzentsetzungen, diszipliniert und exakt sowie textlich gut verständlich:

So gleich zu Beginn der kleinen Chorgemeinschaft „MGV Cäcilia Hastenrath 1858, MGV Liederkranz Bohl-Volkenrath 1888, Nothberger Burgsänger 1988“ unter ihrem Leiter Achim Prinz mit drei A-cappella-Stücken, dem Lied „Frieden“ von Gotthilf Fischer, einem „Sanctus“ von Friedrich Sucher und dem gebet „Herr, deine Güte" von August Eduard Grell.

Dem folgte der MGV „St. Gregorius 1861 Eschweiler-Röhe“ unter Leitung von Chordirektor ADC Rolf Besse mit den Madrigalen „In nomine Jesu“ von Jacobus Gallus und „Cantate Domino“ von Hans Leo Hassler sowie dem bekannten Brahms-Lied „In stiller Nacht“.

Rolf Besse führte auch den „Projekt-Chor des Sängerkreises Aachen“ zu einer stilistisch beeindruckend gestalteten Wiedergabe der doch recht unterschiedlichen Weisen, von Bruckners „Locus iste“ und dem „Vaterunser“ von Maurice Durufle bis hin zum israelischen Volkslied „Shalom aleicham“ und dem Gospel „Ride The Chariot“.

In gleicher Weise bestach der „MGV Sängerbund 1883 Eschweiler-Dürwiß“ unter seinem neuen Leiter Achim Prinz mit der alt-ehrwürdigen Komposition „O bone Jesu“ von Marco Antonio Ingegneri, einem modernen „Credo“ von Wilhelm Heinrichs und einem Lobgesang nach „Psalm 150“ von Josef Cleuver.

Den Schlusspunkt setzte das „Männer-Quartett Harmonie Eschweiler-Nothberg“ unter dem Dirigat von Christian Hauptmann mit den Motetten „Beati Mortui“ und „Periti autem“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie „Tenebrae“ von Divide Perez.

Insgesamt gesehen war dieses Kirchen-Konzert des Kreissängerbundes eine Werbung für den Gesang und bestätigte eindrucksvoll, dass „Singen im Chor am schönsten ist“. (ker)



 

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