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Berichte zum Kirchen-Konzert 2005

Eschweiler Nachrichten, 26.10.2005


Eschweiler Nachrichten, Mittwoch, 26.10.2005

Beeindruckend, das Spiel mit den Dissonanzen

MGV St. Gregorius Röhe stellt im Kirchenkonzert Werke skandinavischer Komponisten vor.
Stolberger Frauenchor überzeugt mit Gospelklängen.

Eschweiler. Es war ein anspruchsvolles Programm, das der Männergesangverein (MGV) St. Gregorius Röhe am Sonntag beim Kirchenkonzert präsentierte. Vor vollem Haus in der Pfarrkirche St. Antonius sangen die Männer sowohl Pflicht-Chorwerke als auch gregorianische Choräle.

„Wir freuen uns, dass unser Konzert so großes Interesse bei Ihnen gefunden hat“, begrüßte MGV-Vorsitzender Heinz-Willi Schiffeler die zahlreichen Zuhörer, die den Weg in die Röher Kirche gefunden hatten.

Mit zwei Pflicht-Chorwerken, die der Männerchor bei verschiedenen Leistungssingen im vergangenen und in diesem Jahr dargeboten hatte, eröffneten die Sänger das musikalische Programm.

„Diese Stücke klingen zwar zuerst ein wenig fremd, weil sie etwas dissonant sind, aber gerade diese dissonanten Klänge sind es, die die Texte auf eindrucksvolle Art und Weise unterstreichen“, erläuterte Schiffeler die beiden Chorwerke skandinavischer Komponisten. Sowohl das „Agnus Dei“ von Gustafsson als auch das „Pecantem nie quotidie“ von Miskinis gaben einen eindrucksvollen musikalischen Einblick in die Tonsprache des 20. Jahrhunderts. Mit dem „Periti autem“ von Bartholdy, das im Vergleich zu den beiden vorherigen Chorwerken eher beschwingt klang, beendete der MGV St. Gregorius unter der bewährten Leitung von Chordirektor Rolf Besse seinen ersten Programmteil.

Einen gesanglichen Kontrast zu dem Männergesang bot der Frauenchor „Chorios“ aus Stolberg-Gressenich. Die rund 15 Sängerinnen des jungen, dynamischen Chores boten hauptsächlich Gospels dar.

Während die ersten vier Stücke „The Gospel Train“, „Let the heaven“, „Let my little light shine“ und „Your love“ die Stärke der jeweiligen Verfasser zum Glauben an Gott demonstrierten, widmete sich das mehrstimmig vorgetragene Lied „Work Song“ der bedrückenden Situation eines Gefangenen in einem Straflager.

Mit dem vom Chorleiter Gregor Josephs selbst komponierten „Give us your peace“ setzte der Chor aus Stolberg den überzeugenden Schlusspunkt unter sein eher besinnliches und nachdenkliches Programm.

Gregorianische Choräle standen beim letzten Konzertteil im Mittelpunkt. „Es ist dem Chor ein großes Anliegen, diese Sorte von Musik darzubieten und damit auch in der heutigen Zeit zu fördern“, machte Heinz-Willi Schiffeler klar. Dies schien auch beim Publikum anzukommen: Großen Applaus gab es für den MGV nach den Chorälen „O bone Jesu“, „Gaudeamus omnes in Domini“, „Laudate Dominum“ und „Coeli enarrant“.

Nach dem Konzert fand noch ein gemütliches Beisammensein zwischen Sängern und Zuhörern statt.
(dmü)


 
Der MGV St. Gregorius Röhe überzeugte beim Kirchenkonzert in Röhe mit Pflicht-Chorwerken der Leistungssingen wie auch mit gregorianischen Chorälen.
Foto: Désirée Müller



 

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