Männer-
gesangverein

St. Gregorius

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Berichte zum Nostalgie-Konzert 2004

Eschweiler Nachrichten, 19.10.2004
Eschweiler Nachrichten, 05.11.2004


Eschweiler Nachrichten, Dienstag, 19.10.2004

Nostalgisches aus Männerkehlen

Eschweiler. Einen Streifzug durch die Historie des Männerchorgesangs verspricht ein Nostalgie-Konzert, zu dem der Männergesangverein St. Gregorius Eschweiler-Röhe für Samstag, 30. Oktober, einlädt.

Ab 19 Uhr gelangen unter anderem Chorwerke von Franz Schubert, Friedrich Silcher, August Pannen und Franz Wildt sowie Konzertstücke aus den Salons der Jahrhundertwende zur Aufführung.

Mitwirkende sind das „Kleine Salonorchester Aachen” und der Männergesangverein „St. Gregorius” Eschweiler-Röhe unter Leitung von Rolf Besse. Die Moderation des Abends übernimmt Simon Stump.

Ort der musikalischen Veranstaltung ist die Aula der Gemeinschaftshauptschule Stadtmitte an der Jahnstraße.

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Eschweiler Nachrichten, Freitag, 05.11.2004

Die Geschichte des Männergesangs

Als beim Nostalgiekonzert des MGV Röhe der Radetzkymarsch ertönt, klatschten die Zuhörer den Rhythmus begeistert mit

Eschweiler. Einen Streifzug durch die Historie des Männerchorgesangs erlebten am Samstagabend die Zuhörer des Nostalgie-Konzerts des MGV „St. Gregorius” 1861 Eschweiler-Röhe in der vollbesetzten Aula der Hauptschule Stadtmitte. Unterstützt durch das „Kleine Salonorchester Aachen” gelangten großartige Chorwerke von Franz Schubert, Friedrich Silcher und vieler anderer Komponisten zur Aufführung. Eben „Lieder, die unter die Haut gehen”, wie Moderator und Mitsänger Simon Stump zur Begrüßung bemerkte.

Liebe und Sehnsucht

Liebe und Sehnsucht standen im Mittelpunkt des ersten Konzertabschnitts, in dem die „Gregorianer” unter Leitung von Chordirektor Rolf Besse unter anderem „Süß´ Liebe liebt den Mai” des Romantikers Friedrich Silcher, des einzigen Komponisten, der am Samstag gleich zweimal zu seinem Recht kam, intonierten. „Lieder von ihm sind uns auf den Leib geschnitten”, plauderte Simon Stump aus dem Nähkästchen.

Im wahrsten Sinne des Wortes in Nostalgie schwelgen konnten die Zuhörer im zweiten Teil des Konzerts, der unter der Überschrift „Abend und Nacht” stand. Mit „Die Abendglocken rufen” von Franz Abt erklang das älteste Chorlied des MGV St. Gregorius. „Bereits 1863 gehörte es zum Repertoire”, wusste Simon Stump zu erzählen.

Äußerst schwungvoll interpretierten die Gregorianer, die sich seit dem Leistungssingen in diesem Jahr „Leistungschor der Stufe II im Sängerbund NRW” nennen dürfen, Willi Sendts Volksweise „Jetzt kommen die lustigen Tage”, mit der Teil drei, „Aufbruch und Abschied”, eingeläutet wurde.

Letzte Etappe

Die letzte Etappe des von der Raiffeisenbank präsentierten Nostalgiekonzerts frönte schließlich einigen heiteren Dingen des Lebens: „Rhein und Wein”.

Gemeinsam mit dem „Kleinen Salonorchester Aachen” vorgetragen stand die Ballade vom „Frater Kellermeister” auf dem Programm. Und als das Instrumental-Quintett aus der Kaiserstadt zum Abschluss den „Radetzkymarsch” von Johann Strauß anstimmte, ließen es sich die Zuhörer nicht nehmen, im Rhythmus mit zu klatschen.

Lob für das Publikum

„Sie haben sich das Recht erworben, auch in Zukunft Konzerte zu besuchen”, lautete dann auch das augenzwinkernde Lob der Sänger in Richtung Publikum.

Damit der MGV „St. Gregorius” 1861 Eschweiler-Röhe auch weiterhin nostalgisches Liedgut präsentieren kann, sind neue Sänger stets willkommen. Der Chor probt jeden Dienstag von 20 Uhr bis 22 Uhr in der Röher Gaststätte Nickel. Für weitere Auskünfte steht Heinz-Willi Schiffeler unter Telefon 02403/21695 zur Verfügung.

(ran)

„Lieder die unter die Haut gehen”, präsentierten die Sänger des MGV „St. Gregorius” 1861 Röhe während ihres Nostalgiekonzertes in der Aula der Hauptschule Stadtmitte
Foto: Andreas Röchter


 

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