Männer-
gesangverein

St. Gregorius

Eschweiler-Röhe

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Nach Lachsalven mit Wuesch gestärkt

Röher Sänger feiern ausgelassen, und der Prinz steigt ins Schnapsglas

Bericht der Eschweiler Nachrichten von Samstag, 14. Februar 2004

RÜH. Traditionell fand im Pfarrheim das traditionelle „Wuesch-Eiße“ (Wurstessen) des Männergesangsvereins St. Gregorius Röhe statt. Unter dem Motto „Senge on Vreud hat noch nie jereud“ startete Vorsitzender Heinz-Willi Schiffeler, der wie in jedem Jahr als der aktuelle Orden kostümiert war, die Rakete der Lachsalven und Fröhlichkeit.

In seinem Eröffnungsprolog stellt er vor, wie „De verstorbenen Klütte us Rüh“ im Himmel feiern und das alles dort oben wartet, dass es hier unten jetzt losgeht. Und es ging los.

Wie es sich für einen Männergesangsverein gehört, machten die Sänger mit Chorleiter Rolf Besse an der „Quetsch“ den Auftakt. Mit ihrem „Mir fiere Fastelovend heij beij oss en Rüh“ und einem Potpourri alter Lieder aus dem Raum Eschweiler sorgten sie gleich für die richtige Schunkelstimmung.

Nach den Schunkeleinlagen kam als erster Hans von Reth in die Bütt und gestand als „Ne Reformbedürftije“, dass er sich jünger fühlt als es sein Pass ihm ausweist. Dann hieß es „Bütt frei für Holger Wolff als „Enne Pendler“. Er meinte frei nach der Werbung „Die Bahn kommt, nur wann?“. Der Chor ging anschließend auf musikalische Weltreise, kommentiert von Hans von Reth.

Zurück von der Reise traf sich Uschi Minge als „Frau Neureich“ im Zwiegespräch mit „Putzfrau“ Annemarie Schiffeler, Frau des diesjährigen Ordens „Max“ und zum ersten Mal als Rednerin auf der Klüttenbühne. Dabei wurden die Lachmuskeln erbarmungslos strapaziert.

„De Jonge“ alias Michael Block, Stefan Minge und Bernd Schmitz traten schon gewohnt als Blues Brothers im schwarzen Anzug mit Hut und Sonnenbrille auf, besangen dann aber witzigerweise „die Aal met da Schirm oone Kröck“ sowie „Wenn Mädels vom Indestrand küssen, will jeder das Opfer mal sein“, ein selbstkomponiertes Lied des Chores.


Michael Block, Stefan Minge und Bernd Schmitz als Blues Brothers - da bleibt kein Auge trocken.
Foto: Schiffeler

Nach einer kurzen Schunkeleinlage stand Tollität Prinz Frank I. und sein Zeremonienmeisters Michael auch schon auf der Bühne. Als Prinz Frank I. die Klüttebütt sah, war er nicht mehr zu halten, er musste da sofort rein - denn er stand noch nie in einem so großen Schnapsglas (Klütte).

„Sportskanone“ Michael Block berichtete dann von seinem täglichen Fitnessprogramm und den nicht erwarteten Folgen. Als „Der lachende Vagabund“, der sich auf Europareise befand, präsentierte Klaus Minge seine Vorstellung des gleichnamigen Liedes auf „finnisch“. Was dabei heraus kam sorgte gleich für Lachkrämpfe.

Bevor dann das richtige Wuesch-Eiße begann, verabschiedeten sich Heinz-Willi Schiffeler und der MGV mit einem weiteren Fastelovendspotpourri mit noch nicht ganz vergessenen Liedern und mit „Rüh, dat ess meng Heimat“ bis zum nächsten Wuesch-Eiße. Musik und Tanz rundeten den Abend ab bis spät in die Nacht.



 

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