Männer-
gesangverein

St. Gregorius

Eschweiler-Röhe

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Karnevalistisches Wurst-Essen

Wie in jedem Jahr veranstaltet der MGV St. Gregorius Eschweiler-Röhe auch in diesem Jahr wieder sein tratitionelles "Wuesch-Eiße".

Viele talentierte Büttenasse aus den eigenen Reihen und natürlich auch der Chor werden wieder eine hinreißende Karnevalssitzung auf die Beine stellen.

Prinz Christoph I. und sein Zeremonienmeister Robbi habe den Besuch bei den Röher Sängern fest zugesagt.

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Wo ganz clevere Jecke im Matrosenanzug jagen gehen

...da versteht man auch feste zu feiern: Cregorius-Sänger ziehen alle Register

Bericht der Eschweiler Nachrichten von Dienstag, 06. Februar 2007

Rüh. Dass sie Kantaten und Sonaten beherrschen, ist eindeutig. Doch sie können auch hervorragend „Fastelovend fiere“ - die Herren des Männergesangvereins „St. Gregorius“ Röhe. Nicht zu vergessen ihre „besseren Hälften“, die beim traditionellen „Wuesch-Eiße“ im Jugendheim „St. Antonius“ kräftig ihre Hände im Spiel hatten.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Heinz-Willi Schiffeler, der als Conferencier auch durch das Programm führte, das unter dem Motto „Met Klütte laache on Freud sich mache“ stand, verkündeten die Chormitglieder samt Chorleiter Helmut Lausberg lautstark, was in den kommenden gut dreieinhalb Stunden auf dem Programm stand: „M'r fiere Fastelovend“. Hans von Reth hatte sich dann auch gleich Verstärkung in den Personen von Tünnes und Schäl in die Bütt geholt. Nach einem Pointen-Feuerwerk war die erste Rakete des Abends fällig. Dass Gattin Paula schließlich auch den geduldigsten Ehemann auf die Palme bringen kann, stellten Anne-Marie Schiffeler und Dieter Glasener unter Beweis.

In bester Comedian-Harmonists-Manier brachten Michael Block, Stefan Minge und Bernd Schmitz alias „De Jonge“ zu Klängen von „Veronika, der Lenz ist da“ und „Wenn die Sonja russisch tanzt“ die Jecken im Saal zum Schunkeln, Klatschen und Mitsingen. „Unser fortgeschrittener Nachwuchs“, machte Schiffeler dem Trio ein Kompliment.

Als dann die Prinzenbläser den Besuch seiner Tollität Prinz Christoph I. und seines Zeremonienmeisters Robbi ankündigten, gab es kein Halten mehr: Der ganze Saal hüpfte und vor Begeisterung wollte Heinz-Willi Schiffeler sogar alle Statuten der „Eischwiele Fastelovend“ über Bord werfen, als er Prinz Christoph „bis zum nächsten Jahrverabschiedete. Dieser regierte erstaunt, aber nicht abgeneigt: „Man wird sehen“.

Von den Erlebnissen ihrer Reise nach Südtirol berichtete Renate Kleinert. „Alles prima, bis aufs Hotel. Dort gab es lediglich Heimwehfleisch. Alles Sehnen“, klagte sie. Eine gesangliche Hommage an ihre Muttersprache richteten Helmut Braun, Hans von Reth, Heinz-Willi Schiffeler und Josef Stump: „Weste wat, kall doch platt“, forderte das Quartett „60 Plus“ aus voller Brust. Wichtige Neuigkeiten tauschten die „zwei Schwaadschnüsse“ Uschi Minge und Renate Kleinert aus. So gehen ihre Ehegatten im Matrosenanzug auf die Jagd. „Damit die Hasen glauben, sie wollten angeln“. Eine Rakete war der verdiente Lohn.

Ein Potpourri voller Hits von den „Rheinischen Liedern“, über „Wir machen durch bis morgen früh“ bis zu den „Echten Fröngden“ präsentierte der Chor, bevor Uschi Minge und Anne-Marie Schiffeler als „Zwei, die sich lange net jesenn han“ Wiedersehen feierten. Auch nach diesem Auftritt wurde eine Rakete gezündet.

„Die Hausfrauen, das steht fest, hassen das Bügeln wie die Pest“, ließ „Büjelfrau“ Klaus Minge anschließend wissen. Bevor etwas für das leibliche Wohl getan wurde, eroberte der Chor noch einmal die Bühne: „Rüh, dat essü meng Heimat“, lautete der stolze musikalische Schlusssatz eines gelungenen Abends.

(ran)


Hommage an die Heimatsprache:
Josef Stump, Hans von Reth, Heinz-Willi Schiffeler und Helmut Braun (v.l.) als Quartett „60 Plus“
Fotp: Andreas Röchter


 

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