Männer-
gesangverein

St. Gregorius

Eschweiler-Röhe

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Karnevalistisches Wurst-Essen 2010

Fotoalbum

Wie in den vergangenen Jahren, ist es uns auch in diesem Jahr wieder ein Bedürfnis, unsere liebgewonnene Tratition zupflegen und laden deshalb laden wir recht herzlich zu unserem „Wuesch-Eiße“ ein, das in diesem Jahr unter dem Motto „Sang on Klang e Leave lang“ (Sang und Klang ein Leben lang) steht.

Viele talentierte Büttenasse aus den eigenen Reihen und natürlich auch der Chor wird eine stimmungsvolle Karnevalssitzung auf die Beine stellen.

Wir haben auch hohen Besuch eingeladen: wir erwarten den diesjährigen
Prinzen Marko I. und seinen Zeremonienmeister Hans-Willi
.

Plakat zum Wuesch-Eiße 2010
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Jecker „Unterrisch en Mottesprooch“

Beim MGV St. Gregorius in Röhe geht es im Fastelovend den Würstchen an die Pelle. Büttenredner verdienen sich Raketen.

Bericht der Eschweiler Nachrichten von Mittwoch, 3. Februar 2010

Eschweiler. Es ging wieder um die Wurst im Röher Pfarrheim: Denn Brühwurst und Kartoffelsalat gehören für den MGV St. Gregorius zum Fastelovend wie eine Bütt in Form der vereins eigenen „Klütte“. Bevor es aber ans traditionelle Wuesch-Eiße ging, trumpften die Sänger und ihre Ehefrauen um den Vorsitzenden Heinz-Willi Schiffeler mit einem absolut gelungenen Programm auf.

Mal nicht in dunklen Anzügen, sondern ausstaffiert mit bunten Fliegen und lustigen Hüten schmetterte der Chor diesmal Karnevalslieder: Ein Radio-Mix und ein Potpourri aus Karnevalsklassikern waren Beweis genug für die närrischen Qualitäten der Rüher Sänger. Waren die tollen Auftritte „seiner“ Sänger und die damit verdienten vereinseigenen Orden nicht schon Grund zur Freude genug, wartete auf Chorleiter Helmut Lausberg noch eine ganz besondere Ehre: Marco I. überreichte seinem ehemaligen Klassenlehrer an der Realschule Patternhof während seiner Audienz noch dazu den Prinzenorden.

Was das Rüher Programm von den üblichen Sitzungen unterscheidet, ist das Fehlen von Tanzmariechen - ist der MGV doch kein Karnevalsverein - und stattdessen die große Vielfalt an Büttenreden und Zwiegesprächen. Was das Programm dazu noch besonders macht, ist deren ausgezeichnete Qualität: Hans von Reth verdiente sich mit seinem Bericht von einem Besuch auf dem feinen Oktoberfest die erste Raktete. Renate Kleinert gab sich erst als „Nee Griessgram“, bevor sie den dunklen Mantel auszog und sich mit Baströckchen und Hawaiikette als wahre Karnevalistin entpuppte. Uschi Minge und Anne-Marie Schiffeler als Drees on Gried, Leni Dohmen als geplagte Haus- und Ehefrau sowie Renate Kleinert und Uschi Minge als „Die zwei Schwadnüsse“ wussten ihrem Publikum so manches Anekdötchen aus dem alltäglichen Wahnsinn zu erzählen. Dieter Glasener verlegte als Noah dessen göttlichen Auftrag in die heutige Zeit und bewies, dass dieser spätestens an der Tierschutztransportverordnung scheitern würde. Zusammen mit Anne-Marie Schiffeler gab er außerdem „Unterrisch en Mottesprooch“ und enthüllte so manche Eigenart des Eischwiele Platt. Die Nachwuchs-Sänger Michael Block und Stefan Minge sorgten als „De Jonge“ nicht nur mit ihrem Hit „Puffel und Strick“ für ausgelassen mitklatschende Zuhörer. Federboa, Netzstrümpfe und seine laszive Playback-Show als „Mädchen aus Piräus“ brachten Klaus Minge nicht nur die letzte, sondern auch die lauteste Rakete des Abends ein.

„Rüh, dat es meng Heimat“ war schließlich das musikalische Bekenntnis zum schönen Rüh, bevor es den Würsten endlich an die Pelle ging.
(jrd)

Sang on Klang e Leve lang: Michael Block und Stefan Minge
 
Sang on Klang e Leve lang: Michael Block und Stefan Minge sorgten als „De Jonge“ für den musikalischen Part
des „Wuesch-Eiße“. Foto: Jessica Deringer


 

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