Männer-
gesangverein

St. Gregorius

Eschweiler-Röhe

nach Hausewas wir so vorhabenSänger und Vorstandwas andere so über uns schreibenwas bisher so warmit uns redender Rest der Welt

Karnevalistisches Wuesch-Eiße 2012

Fotoalbum

Bericht der Eschweiler Nachrichten vom 09.02.2012

Auch in diesem Jahr pflegen wir wieder unsere liebgewonnene Tratition des „Wurst Essens“und laden recht herzlich alle ein, die mit uns feiern wollen.

In diesem Jahr lautet unser Motto
D'r schönnste Klang ess Chor-Jesang“ (Der schönste Klang ist Chor-Gesang).

Viele talentierte Büttenasse aus den eigenen Reihen und natürlich auch der Chor werden wieder eine tolle Karnevalssitzung auf die Beine stellen.

Wir haben auch hohen Besuch eingeladen: wir erwarten den diesjährigen
Prinzen Alfred III. und seinen Zeremonienmeister Gregor
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Jecke Sänger sorgen für Tränen

Wenn der Männergesangsverein Karneval feiert, darf die Musik nicht fehlen

Bericht der Eschweiler Nachrichten von Donnerstag, 09. Februar 2012

Eschweiler. Die Musik gehört zum Karneval wie die Butter aufs Brot. Und wenn ein Männergesangsverein (MGV) Karneval feiert, dann darf natürlich die Musik erst recht nicht fehlen. Mit einem vielfältigen Programm unter dem Motto „D’r schönnste Klang ess Chor-Jesang“ begeisterte der MGV St. Gregorius Röhe am Samstagabend das Publikum bei seinem karnevalistischen „Wuesch-Eiße“ im Pfarrheim St. Antonius Röhe.

„Rüher Platt“ sei seine erste Fremdsprache, gestand der erst im vergangenen Herbst neu gewählte Präsident der Sänger, Dieter Glase-ner. Dennoch glich seine Begrüßungsansprache einer Büttenrede par excellence. Mit „Mir fiere Fastelovend“ stimmte der Männerchor dann seine Gäste auf den Abend ein. Anschließend dankte der MGV seinem langjährigen, ehemaligen Vorsitzenden Heinz-Willi Schiffeler, welcher von 1993 bis 2011 die Geschicke des Chores lenkte, für seine geleistete Arbeit. Natürlich erhielt er auch gleich den ersten Orden der Veranstaltung.

Ungeduldig stand schon Prinz Alfred III. mit seinem Zeremonienmeister Gregor samt Gefolge vor der Tür. Im voll besetzten Saal wurde er aufs herzlichste empfangen und trotzte auch leichten Technik-Problemen mit Humor. So erzählte er als „Pausenfüller“ kurzerhand von seinen Erfahrungen mit der Haarentfernung an den Beinen (der Strumpfhose wegen) – er empfiehlt das Wachsen! Anstatt des Prinzenlieds präsentierten der Narrenherrscher und sein Zeremonienmeister dann ein kleines Medley aus den 70er Jahren. Als Zugabe gab es noch das „Kengerleed“. Dann musste die viel beschäftigte Tollität auch schon weiter, galt es an diesem Abend doch gleich 13 Auftritte zu bewältigen.

Als nächstes stieg „Da Händy- Män“, MGV-Mitglied Hans von Reth, in die Bütt. Seine Ausführungen zum Handy und welche Probleme er beim Umgang damit hat, sorgten für zahlreiche Lachtränen beim Publikum. Dann hieß es Bühne frei für „De Jonge“ oder „die zwei Italiener“, wie MGV-Präsident Dieter Glasener sie aufgrund ihrer Outfits im Mafiosi-Stil ankündigte. Als Duo präsentierten die beiden Sänger des MGV, Stefan Minge und Michael Block, ihr Können, begleitet von einem Akkordeon.

Dann berichtete Renate Kleinert den Gästen von ihren Erfahrungen mit den Männern von heute. Ihr folgte der „FC Fan“ Franz-Josef Dittrich, der eine kurze Rede zu Ehren des ehemaligen Präsidenten des Männergesangvereins Heinz-Willi Schiffeler hielt und anschließend eine Theatervorführung der Extraklasse zusammenstellte. Die Darsteller fand er im Publikum – ob Vorhang, alte Eichen, junge Birken und Mond – alles wurde von den ausgewählten Gästen dargestellt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, und so blieb kein Auge im Saal trocken.

Für eine weitere Attacke auf die Lachmuskeln sorgte die tänzerische Darbietung des Ehrenrats der KG Blaue Funken Artillerie unter dem Motto „Vam Zwerch zom Mann“.

Lustig ging es weiter mit „Oma un et Enkelchen“, Uschi und Lea Minge. Oma Uschi saß ratlos vor dem Computer. Enkeltochter Lea wusste Rat – sehr zum Vergnügen des Publikums. Ein weiteres Mal sang dann der Männerchor für seine Gäste, diesmal einen „Radiomix“. Anschließend gab es Dank und einen Orden für Chorleiter Helmut Lausberg.

Schließlich lauschte der Saal dem Vortrag der beiden „Schwaadnüsse“ Uschi Minge und Renate Kleinert. Als nächstes gaben „De Jonge“, Stefan Minge und Michael Block, nochmals eine Kostprobe ihres gesanglichen Talents, bevor „Marie und Agathe“ alias Leni Dohmen und Beate Kück in die Bütt stiegen und Schwänk aus ihren Leben erzählten.

Als vorletzten Programmpunkt gab es noch einen Augenschmaus der besonderen Art: Als Jakob Sisters verkleidet, überraschten die MGV-Mitglieder Klaus Minge, Alfons Macciochi und Heinz-Willi Schiffeler das Publikum mit ihrer Männerballet-Darbietung. Den musikalischen Schlusspunkt setzte der Männergesangsverein St. Gregorius selbst und sang „Rüh, dat es meng Heimat“. (zsa)

Beim Auftritt der „Jakob Sisters“ blieb kein Auge trocken: Alfons Macciochi, Klaus Minge und Heinz-Wili Schiffeler (von rechts) vom MGV St. Gregorius.
 
Beim Auftritt der „Jakob Sisters“ blieb kein Auge trocken:
Alfons Macciochi, Klaus Minge und Heinz-Wili Schiffeler (von rechts) vom MGV St. Gregorius.
Foto: Sandra Ziemons


 

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