Männer-
gesangverein

St. Gregorius

Eschweiler-Röhe

nach Hausewas wir so vorhabenSänger und Vorstandwas andere so über uns schreibenwas bisher so warmit uns redender Rest der Welt

Karnevalistisches Wuesch-Eiße 2013

Fotoalbum

Bericht der Eschweiler Nachrichten vom 30.01.2013

Wie in den vielen Jahren vorher, pflegen wir auch in 2013 wieder unsere liebgewonnene Tratition des „Wurst Essens“und laden alle recht herzlich ein, die mit uns feiern wollen.

In diesem Jahr lautet unser Motto
Klütte maache Saache fü ze laache“ »Klütten (Sänger) machen Dinge (Sachen) zum Lachen«.

Viele talentierte Büttenasse aus den eigenen Reihen und natürlich auch der Chor werden wieder eine tolle Karnevalssitzung auf die Beine stellen.

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Leckerer Abend in jeder Hinsicht

Beste Stimmung beim „Wuesch-Eiße“ des MGV St. Gregorius Röhe

Bericht der Eschweiler Nachrichten von Mittwoch, 30. Januar 2013

Rüh. Laache, senge, klatsche, sprenge, schunkele – das traditionelle „Wuesch-Eiße“ des Männergesangvereins St. Gregorius Röhe erfüllte einmal mehr alle Erwartungen. Das Pfarrheim in Röhe platzte beinahe aus allen Nähten, als der Vorsitzende Dieter Glasener, der als Moderator durch den abwechslungsreichen und kurzweiligen Abend führte, nach dem Einzug des Chores die zahlreichen farbenfroh kostümierten „Jecken us Rüh“ begrüßte.

Unter dem Motto „Klütte (Sänger) maache Saache fü ze laache“ folgte ein dreieinhalbstündiges Feuerwerk in Sachen Witz, Humor, Einfallsreichtum und „Fastelovend met Häz“. Dabei gab der Chor mit „Mije fiere Fastelovend“ den Takt vor. Hans von Reth berichtete über einige besondere Erlebnisse als „Eene Weltreisende“ und Annemarie Schiffeler erinnerte sich augenzwinkernd an vergangene Zeiten: „Mutter schreibt einen Brief“. Ehrensache, dass natürlich auch seine Tollität Prinz Wolfgang II. samt Gefolge den Berg in Richtung Röhe erklomm und gemeinsam mit seinem Zeremonienmeister Frank dem närrischen Röher Volk mit seinem Lied „Jecke Stadt“ mächtig einheizte. Da wollte der Chor des MGV St. Gregorius natürlich nicht nachstehen. Kurzerhand stimmten die Sänger ein „Rhein- und Weinlieder-Potpourrie“ an, besuchten den „Vater Rhein“ in seinem Bett und machten deutlich, dass es ein langer Abend werden sollte. „Nach Hause gehen wir nicht!“

Renate Kleinert entpuppte sich kurz darauf als „Russlandkennerin“ und begab sich „auf die Spuren der Zarin Katharina“. Aus eigener Erfahrung wusste sie zu berichten, dass Adam und Eva auch in Russland wohlbekannt sind: „Die beiden mussten sich einen Apfel teilen und fühlten sich dabei wie im Paradies.“ Michael Block und Stefan Minge schmetterten anschließend als Duo „De Jonge“ im „Blues-Brothers-Aufzug“ aus voller Brust und von Holger Thülen am Akkordeon begleitet „Leedchere op Platt“. Dabei kamen sowohl Jugenderinnerungen („Ich wuud als Kind in de Bütt jepafft, dat hat mich sicher niet jeschaat“) als auch außergewöhnliche Nachbarschaftsverhältnisse („Die Frau Schmitz, die hätt ene Spitz, und die Frau Latz, die hätt ene Katz“). die nur vor Gericht enden können, ans Tageslicht.

„Oma & Enkelin“

Lea & Uschi Minge machten als „Oma & Enkelin“ deutlich, dass unterschiedliche Generationen hin und wieder tatsächlich unterschiedliche Sprachen sprechen. Denn die englischen Wörter „kitchen“ und „after“ können, „wortwörtlichst“ ins Deutsche übersetzt, durchaus zu Irritationen führen. Dass es in Königswinter war, und weder davor noch dahinter, unterstrich der Chor, bevor die Sänger bekräftigten: „Eischwiele Platt, dat is ming Mottersproch.“

Zwei wahrhaftige „Schwaadschnüsse“ stürmten dann mit Billa (Renate Kleinert) und Marie (Uschi Minge) die Bühne. Während Billa dringend ein neues Konto eröffnen muss, schließlich ist auf dem alten nichts mehr drauf, stand Marie kürzlich ausgerechnet während eines Stromausfalls auf der Rolltreppe und musste folglich stundenlang warten. Dass ein „Frühstück bei Annemarie“ (Schiffeler) für Dieter Glasener eine echte Herausforderung darstellt, liegt auf der Hand, da das „4 1/2 Minuten-Ei“ entweder zu hart oder zu weich ausfällt. „Dabei sin soviel Eier ja niet jezund“, nahm Annemarie die Situation recht gelassen. Von den Tücken des Alltags wussten Marie & Agathe“ zu berichten. Letztgenannte (Beate Kück) hat vor kurzem gleich 1000 Kalorien auf einmal verbrannt, als sie die Pizza im Ofen vergaß. Marie (Leni Dohmen) erhielt hingegen Mahnungen vom Versandhaus, war aber um eine schriftliche Antwort keinesfalls verlegen. „Ich habe ihnen bereits vor einem halben Jahr mitgeteilt, dass ich plötzlich und unerwartet verstorben bin.“

Rosen jeglicher Art regnete es schließlich, als Klaus Minge als „En Överraschung“ beziehungsweise Hildegard Knef an das Mikrofon trat und sowohl die holde Weiblichkeit als auch die Herren der Schöpfung in ihren Bann zog. Eine Steigerung war nun nicht mehr Möglich! Mit zwei Ausnahmen: Zunächst stimmten Chor und die Jecken im Saal vielstimmig „Rüh dat es ming Heimat“ an, dann kam „De Wuesch“. Ein in jeder Hinsicht leckerer Abend! (ran)

Die Sänger des MGV St. Gregorius Eschweiler-Röhe beim Wuesch-Eiße 2013

Besuchten bei ihrem traditionellen „Wuesch-Eiße“ gesanglich den „Vater Rhein“ in seinem Bett, trafen punktgenau Königswinter, gingen nicht nach Hause und feierten nach Kräften „Fastelovend“: die Sänger des MGV St. Gregorius Eschweiler-Röhe.
Foto: Andreas Röchter



 

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