Männer-
gesangverein

St. Gregorius

Eschweiler-Röhe

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Karnevalistisches Wuesch-Eiße 2014

 
Bericht der Eschweiler Nachrichten vom 20.02.2014
Bilder auf der Seite des Prinzen Christian III. und seines Zeremonienmeisters Frank
Fotoalbum

Unsere lieb gewonnene Tradition des „Wurst Essens“ pflegen wir auch in 2014 wieder und laden alle recht herzlich ein, die mit uns in „Bongkte Pluute on Löstije Nuute“ feiern wollen.

Für diejenigen, die der Röher-Mundart nicht so angetan sind, hier der Versuch einer Übersetzung: Bunte Kleidung (Pluute) und Lustige Noten (Gesang).

Aus den eigenen Reihen haben wieder viele talentierte Büttenasse zugesagt und natürlich auch der Chor wird wieder eine tolle Karnevalssitzung auf die Beine stellen.

Prinz Christian III. und sein Zeremonienmeister Frank haben ebenfalls ihren Besuch zugesagt.

Karten gibt es beim Kassierer Hans von Reth (Tel. 02403-26995) oder bei allen aktiven Sängern.

Plakat zum „&Wuesch-Eiße 2014“

Das Plakat als pdf zum download.

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Sänger feiern ausgelassen mit „bongkte Pluute on löstije Nuute“

Zum traditionellen „Wuesch-Eiße“ mit Kartoffelsalat wartet der Männergesangverein St. Gregorius in Röhe mit einem mitreißenden Programm auf

Bericht der Eschweiler Nachrichten von Mittwoch, 20. Februar 2014

Eischwiele. Der Eschweiler an sich liebt und pflegt besonders karnevalistische Traditionen. So sehen es auch die Mitglieder des Männergesangvereins (MGV) „St. Gregorius“ Röhe. Am Samstag war es daher wieder Zeit für die geliebte Tradition des karnevalistischen „Wuesch-Eiße“. Und so waren wieder zahlreiche Freunde und Gäste gekommen, um mit den Sängern einen bunten Abend im Pfarrheim St. Antonius Röhe zu verbringen.

Zu Beginn begrüßte zunächst der neue Vorsitzende des MGV, Michael Block, das bunt gekleidete Publikum. Er freute sich auch, dass er Heinz-Willi Schiffeler nach zwei Jahren Pause wieder als Moderator des Abends ankündigen konnte. Heinz-Willi Schiffeler ließ es sich dabei nicht nehmen, seine Wiedersehens-Freude mit dem Anstimmen des Liedchens „D’r Jong is weder do“ zum Ausdruck zu bringen.

Passend zum Motto „Bongkte Pluute on löstije Nuute“ des diesjährigen Wurstessens präsentierte der MGV seinen Gästen anschließend die ersten jecken Töne. Die gut gelaunten Sänger gaben „Wir fiere Fastelovend he be us in Rüh’“ zum Besten. Anschließend dankte Moderator Heinz-Willi Schiffeler dem Chorleiter Helmut Lausberg für seine Arbeit und verlieh ihm den ersten Orden des Abends. Der Vorsitzende Michael Block sowie sein Amtsvorgänger Dieter Glasener, der Anfang des Jahres auf der Generalversammlung nicht mehr als Vorsitzender angetreten war, erhielten ebenfalls den Sessionsorden des Männergesangvereins.

Eisbrecher und erster offizieller Programmpunkt des Abends war wie immer beim Wuesch-Eiße Hans von Reth, der als „Enne Mann met Erlebnisse“ in die Bütt stieg. Von Reth erzählte Anekdötchen von Familie und Kollegen sowie Erlebnisse aus der Vergangenheit und Gegenwart. Für seine tolle Darbietung wurde er mit einer Rakete belohnt. Dann wurde es auch schon Zeit für hohen Besuch: Prinz Christian III. und sein Zeremonienmeister Frank erklommen mit ganzem Gefolge die wohl kleinste Bühne im Eschweiler Karneval. „Es ist eng bei euch, aber wunderschön“, stellte der Narrenherrscher kurz darauf fest. Mit seinen beiden Liedern machte das Prinzengespann richtig Stimmung und brachte den Saal zum Mitsingen. Einen weiteren Witz zum Schluss konnte sich Prinz Christian III. dann nicht verkneifen, denn er dankte Moderator Heinz-Willi Schiffeler als dem „Sitzungspräsident in der drei-Meter-Bütt“.

BH-Größe Z...

Nachdem Seine Tollität Christian III. und Zerem Frank leider wieder gehen mussten, kam dank des darauffolgenden Auftritts des Männergesangvereins keine Traurigkeit auf. Mit einem Medley aus Schunkelliedern hielt der Chor den Saal quasi auf Temperatur. In bester Stimmung empfing man dann Hildegard Lenzen als „Enne jeeslische Hea“, die als Bischof verkleidet „Ich wär so gern ens Weihbischof“ auf ihre ganz eigene Weise interpretierte. Dies schloss eine Weihwasser-Segnung der Anwesenden mit einer pinken Klobürste mit ein. Eine Rakete hatte sich dieser ungewöhnliche Bischof wahrlich verdient. Amüsant ging es auch weiter, denn „Die zwei Schwaadschnüsse“ folgten Hildegard Lenzen auf der Bühne. In Waschweiber-Kostümen sorgten Renate Kleinert und Uschi Minge mit ihren Ausführungen für viele Lacher. So unterhielten sich die beiden Freundinnen über BH-Größen. „Du hast bestimmt ‚Z’ wie Zwiebel, wenn man da oben reinguckt, muss man weinen“, warf eine der anderen dann vor.

Musikalisch wurde es dann wieder mit „De Jonge“, dem Vorsitzenden des MGV Michael Block und dem Geschäftsführer Stefan Minge. Im Mafiosi-Look mit schwarzen Anzügen und Sonnenbrillen trällerten Block und Minge „Schunkeln will gelernt sein“, „Die Fröschelche“, „Kümmste heut nicht, kümmste morgen“ und „Wenn die Sonja russisch tanzt“. In ihrer Büttenrede stellte Anne-Marie Schiffeler anschließend als „Enne Tapezierer“ fest: „Tapezieren ist schwer“. Weil die Tapete partout nicht halten wollte, nagelte sie die Heimwerkerin einfach fest. Aber schlussendlich ist tapezieren doch nicht so schwer, wenn man einen richtigen Tapezierer anheuern würde.

Sauna und Sex

Der Männerchor betrat erneut die Bühne und schmetterte „En dicke Tromm“ und „Ob droo Maat“, bevor anschließend „De Clowns“ eintrafen. Mit ihrer heiteren Darbietung verzauberten Uschi Minge, Lore Braun, Rosel Imping, Renate Kleinert und Anne-Marie Schiffeler das Publikum so sehr, dass gleich eine Zugabe fällig wurde. Auch der Auftritt von „Marie on Agathe“ alias Leni Dohmen und Beate Kück kam gut im Saal an. Mit ihrem Zwiegespräch unter anderem über Mode, Frisuren, Saunabesuche und Sex sorgten die beiden Damen für viele Lachtränen.

Eine weitere Attacke auf die Lachmuskeln löste Klaus Minge mit seinem Auftritt als „Eine Dame mitten im Leben“ aus. Der jecke Sänger interpretierte den Vicky Leandros Hit „Ich liebe das Leben“ und riss dabei das gesamte Publikum mit. Selbst nach der Zugabe zu „Ich trink auf dein Wohl, Karl-Heinz“, ließen die Narren im Röher Pfarrheim Minge – nun mit anderer Perücke – nicht von der Bühne. Eine weitere Zugabe musste sein. Mit dem Lied „Rüh, dat is ming Heimat“ beendete der MGV den offiziellen Teil des Abends. Dann kamen aber schließlich noch „de Wuesch“: Bei Brühwürstchen mit Kartoffelsalat ließ man den Abend ausklingen. (zsa)



Als „De Clowns“ begeisterten die Frauen der jecken Sänger das Publikum des Männergesangvereins.
Foto: Sandra Ziemons



 

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